Sprungziele
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Urlaub in Corona-Zeiten: Das Projekt »Katzensprung« stärkt natur- und klimaschonende Tourismusentwicklung in den deutschen Reiseregionen.

cat-912291_1920 pixabaydotcomKlimafreundliche Urlaubsziele sind nur einen Katzensprung entfernt. (Quelle pixabay.com)

Die Nationale Klimaschutzinitiative des BMU fördert nicht nur den kommunalen Klimaschutz, sondern auch zukunftsweisende Projekte. Gerade wurde ein 3-Jähriges Projekt beendet welches den Namen »Katzensprung - Kleine Wege. Große Erlebnisse.« trägt und CO2 armes Reisen innerhalb Deutschlands stärken soll. Unter den aktuellen Umständen sind solche Reiseziele besonders attraktiv, und so kommen die Ergebnisse gerade zum rechten Zeitpunkt.

Der Fokus des Projekts lag dabei auf den vielfältigen und nachhaltigen Angeboten von Deutschlands Naturparks, also zum Beispiel das Altmühltal in Bayern, das Stettiner Haff in Meck-Pomm, das Kyffhäuser-Gebirge in Thüringen oder die Lüneburger Heide in Niedersachen. Im „echten Norden“ gibt es die Naturparks Westensee, Aukrug, Schlei, Hüttener Berge, Lauenburgischen Seen und die Holsteinische Schweiz.

Wer also für seinen nächsten Urlaub noch auf der Suche nach „ungewöhnlichen Übernachtungen, spannenden Reiseerlebnissen, köstlichem Essen und vielfältigen Mobilitätsangeboten“ ist, kann sich durch das zusammengetragene Angebot auf der Seite www.katzensprung-deutschland.de klicken. In unmittelbarer Nähe zu Wentorf kann man beispielsweise Gerichte aus regionalen Wald- und Wiesenpflanzen probieren, am Wolfsmonitoring teilnehmen, im Strandkorb schlafen oder mal austesten wie es ist auf Zeit in einem Tiny House zu leben.

Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist dabei die klimafreundlichste Art der Reise. Wer bereits eine Flugreise gebucht hat ist sich in der Regel darüber im Klaren, dass er oder sie die klimaschädlichste Art der Fortbewegung gewählt hat.

Vermeiden kommt vor kompensieren

plane-841441_1920 pixabaydotcomFlugreisen sind die klimaschädlichste Art des Reisens. Kurztrips und
innereuropäische Flüge sind nicht mehr zeitgemäß. (Quelle pixabay.com)

Bei unverzichtbaren Flügen gibt es die Möglichkeit die damit verbundenen Emissionen zu kompensieren. Bei der Kompensation wird in ein Projekt investiert, welches an anderer Stelle zu Emissionseinsparungen beiträgt. So können Sie über verschiedene Anbieter die Bereitstellung umwelt- und klimafreundlicher Kocher in Nepal oder Ruanda unterstützen (wo Großteils mit Holzkohle gekocht wird, was nicht nur die Ökosysteme sondern auch die Gesundheit der Frauen und Kinder ruiniert), den Bau zusätzlicher Windkraftanlagen in Südostasien oder, ganz lokal, die Wiedervernässung denaturierter Moore in Norddeutschland. Der Aufpreis den Sie durch die freiwillige Kompensation zahlen hilft Ihnen, die tatsächlichen Kosten einer Flugreise besser einschätzen zu können, und bei Ihren zukünftigen Entscheidungen rund um die Themen Urlaub und Reisen zu berücksichtigen.

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