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Die Straßensozialarbeit ist voraussichtlich bis zum Sommer 2021 nicht besetzt.

Gemäß § 13 SGB VIII KJHG soll jungen Menschen zum Ausgleich von sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung von individueller Beeinträchtigungen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfe angeboten werden.

Seit 1993 wird im Kreis Herzogtum Lauenburg der Arbeitsansatz von Straßensozialarbeit für gewaltbereite bzw. gewälttätige Jugendliche, junge Menschen und Cliquen entwickelt und praktiziert.

Für die Gemeinde Wentorf bei Hamburg wurde zum 1. Oktober 2008 eine sozialpädagogische Fachkraft eingestellt.

Zum 1. Januar 2009 wurde der Kreis Herzogtum Lauenburg der Träger der Straßensozialarbeit, die Gemeinde Wentorf bei Hamburg hat mit ihm eine Vereinbarung zur Regelung des Rahmens und der Finanzierung getroffen. Die Dienst- und Fachaufsicht obliegt dem Kreis Herzogtum Lauenburg.

Die Gemeinde stellt für die Straßensozialarbeit eine Anlaufstelle zur Verfügung. Dabei sind folgende, kreisweit anerkannten Kriterien zugrunde gelegt:

    • Lage möglichst auf neutralem Boden, um allen Jugendlichen ein niedrigschwelliges Angebot geben zu können
    • ein Ort, an dem sich das Nutzungsrecht nicht mit anderen Institutionen kreuzt.
    • eine anonyme Möglichkeit, die Anlaufstelle aufzusuchen, ohne dass Behörden, Institutionen oder der Jugendtreff unmittelbar davon erfahren.
    • eine entsprechende Größe, um auch Cliquen orientierte Beratung durchführen zu können.
    • eine Küche, die zur Nutzung mit mehreren Jugendlichen geeignet ist.
    • Telefon, PC, Internetanschluss, Fernsehanschluss.
    • Nutzung der Räume zu jeder Tages- und Nachtzeit in Anwesenheit des/der Straßensozialarbeiters/Straßensozialarbeiterin.
    • Adäquate Ausstattung – entsprechendes Mobiliar und eine Ausstattung, die die inhaltliche Arbeit unterstützt.

Die Straßensozialarbeit ist tätig auf der Grundlage eines Arbeitskonzeptes des Kreises vom 0.9.2003. Kreis Herzogtum Lauenburg und der Gemeinde Wentorf bei Hamburg beteiligen sich je zur Hälfte an den ihnen zuzurechnenden Kosten

Jährlich wird ein Sachbericht erstellt und veröffentlicht.

Straßensozialarbeit

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