Sprungziele
Seiteninhalt

Pflegearbeiten am Waldrand in der Flurstraße und am Gymnasium

Ab dem 30. Juli 2026 lässt die Gemeinde Wentorf bei Hamburg Pflegearbeiten am Waldrand im Bereich der Flurstraße und am Gymnasium durchführen. Ziel der Maßnahme ist es, Gebäude und Gärten freizustellen, den Baumbestand fachgerecht zu pflegen und die Verkehrssicherheit in den angrenzenden Bereichen zu verbessern.

Worum geht es?

Entlang der Flurstraße und im Bereich am Gymnasium grenzt ein Waldstück unmittelbar an private Grundstücke, Gärten und Gebäude. In den vergangenen Jahren hat sich dort ein deutlicher Überhang von Bäumen und Bewuchs entwickelt. Teilweise reichen Kronen, Stamm- und Stockaustriebe sowie Fremdbewuchs weit in die angrenzenden Grundstücke hinein.

Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg lässt diesen Bereich nun fachgerecht bearbeiten. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine großflächige Rodung, sondern um eine gezielte Pflege- und Sicherungsmaßnahme am Waldrand.

Im Mittelpunkt stehen:

  • die Freistellung von Gebäuden,
  • die Verbesserung der Verkehrssicherheit über angrenzenden Gärten,
  • die Pflege erhaltenswerter Bäume,
  • die Entfernung von Fremdbewuchs,
  • die Herstellung des notwendigen Lichtraumprofils,
  • die Entfernung von Stamm- und Stockaustrieben,
  • die Fällung einzelner abgängiger Bäume, soweit dies erforderlich ist.

Wo finden die Arbeiten statt?

Die Maßnahme betrifft die Grundstücke angrenzend zum Waldrand in der Flurstraße sowie den Bereich am Gymnasium.

Der betroffene Abschnitt verläuft entlang des Waldsaums zwischen den angrenzenden Privatgrundstücken und den Flächen im Umfeld des Gymnasiums.

Wann beginnen die Arbeiten?

Die Arbeiten beginnen ab:

Donnerstag, 30. Juli 2026

Die Dauer der Maßnahme hängt vom tatsächlichen Aufwand vor Ort, den Witterungsverhältnissen und den notwendigen Abstimmungen mit den Anliegerinnen und Anliegern ab. Die Arbeiten sollen nach Beginn möglichst zusammenhängend durchgeführt werden.

Warum wird in Seilklettertechnik gearbeitet?

Die betroffenen Arbeitsbereiche sind mit Fahrzeugen oder schwerem Gerät nur schlecht oder gar nicht zu erreichen. Deshalb werden die Baumpflegearbeiten in Seilklettertechnik ausgeführt.

Das bedeutet: Die Fachkräfte arbeiten direkt im Baum und erreichen die jeweiligen Arbeitsbereiche über Kletter- und Sicherungssysteme. Dadurch können auch schwer zugängliche Bereiche bearbeitet werden, ohne dass große Maschinen über private Gärten oder empfindliche Flächen fahren müssen.

Müssen Privatgrundstücke betreten werden?

Ja. Für die Durchführung der Arbeiten wird es notwendig sein, einzelne Privatgrundstücke zeitweise zu betreten.

Die Gemeinde bittet die betroffenen Anliegerinnen und Anlieger hierfür um Verständnis und Unterstützung. Das Betreten erfolgt ausschließlich im Zusammenhang mit der beauftragten Maßnahme. Das ausführende Unternehmen wird notwendige Absprachen möglichst direkt vor Ort treffen.

Hilfreich ist es, wenn betroffene Bereiche zugänglich sind und bewegliche Gegenstände im unmittelbaren Arbeitsbereich vorübergehend entfernt werden. Dazu können zum Beispiel Gartenmöbel, Pflanzkübel, Spielgeräte oder ähnliche Gegenstände gehören.

Was passiert mit dem Schnittgut?

Anfallendes Schreddergut wird nach Möglichkeit in der Waldfläche verteilt. Ein gesonderter Abtransport ist nicht vorgesehen.

Größere Stamm- oder Astteile werden im Rahmen der fachlichen Ausführung entsprechend behandelt. Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort.

Kommt es zu Einschränkungen?

Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen. Dazu zählen insbesondere:

  • Lärm durch Motorsägen oder Häcksler,
  • kurzzeitige Sperrungen oder Sicherungen einzelner Arbeitsbereiche,
  • eingeschränkte Nutzbarkeit einzelner Gartenbereiche während der Arbeiten,
  • Betreten von Grundstücken durch die ausführende Firma,
  • vorübergehende Sicherungsmaßnahmen an Wegen oder Zufahrten.

Die Arbeitsstellen werden entsprechend abgesichert. Die ausführenden Mitarbeitenden tragen Schutz- und Warnkleidung und sind dem beauftragten Unternehmen zuzuordnen.

Wer führt die Maßnahme aus?

Mit der Durchführung der Arbeiten wurde die Firma Arbor Eco beauftragt.

Ansprechpartner während der Maßnahme: 

Herr Lars Söhl
Telefon: +49 176 70077556

Herr Söhl steht für Rückfragen, Hinweise und notwendige Absprachen während der laufenden Arbeiten zur Verfügung.

Häufige Fragen

Warum wird der Waldrand überhaupt zurückgeschnitten?

Der Rückschnitt ist notwendig, weil sich ein erheblicher Überhang in Richtung der angrenzenden Grundstücke entwickelt hat. Die Maßnahme dient der Freistellung von Gebäuden und Gartenbereichen sowie der Verkehrssicherheit.

Werden alle Bäume gefällt?

Nein. Der Schwerpunkt liegt auf der Pflege der zu erhaltenden Bäume. Nur abgängige Bäume werden gefällt, sofern dies fachlich erforderlich ist.

Warum wurden die Bäume nicht einzeln markiert?

Da die gesamte betroffene Reihe bearbeitet wird, ist keine farbliche Einzelmarkierung der Bäume vorgesehen.

Muss ich während der Arbeiten zu Hause sein?

Das ist nicht zwingend erforderlich, kann aber hilfreich sein, wenn Abstimmungen zum Zugang oder zu besonderen Gegebenheiten auf dem Grundstück notwendig werden. Bei konkreten Fragen kann direkt Herr Lars Söhl von der Firma Arbor Eco kontaktiert werden.

Kann ich besondere Hinweise zu meinem Grundstück geben?

Ja. Hinweise zu Zäunen, empfindlichen Bereichen, Gartenanlagen, Haustieren oder sonstigen Besonderheiten sollten möglichst frühzeitig an die ausführende Firma weitergegeben werden.

Seite zurück Nach oben