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Knicks und Wallhecken in Schleswig-Holstein – Ein einzigartiges Kulturlandschaftserbe

Knicks – auch Wallhecken genannt – prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild Schleswig-Holsteins. Als traditionelle Form der Feldbegrenzung bestehen sie aus einem aufgeworfenen Erdwall, der mit Gehölzen bepflanzt und regelmäßig „auf den Stock gesetzt“ wurde. Diese historisch gewachsene Struktur verbindet ökologische, kulturelle und landschaftliche Funktionen auf einzigartige Weise: Sie bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, wirkt als natürlicher Wind- und Erosionsschutz und gliedert die offene Kulturlandschaft in harmonische Räume.

Besonders wertvoll: Knicks im Herzogtum Lauenburg

Im südöstlichen Schleswig-Holstein, insbesondere im Herzogtum Lauenburg, sind Knicks ein prägendes Element der regionalen Identität. Die leicht hügelige Geestlandschaft mit ihren landwirtschaftlich genutzten Flächen, Wäldern und Siedlungsbereichen wird hier seit Generationen durch ein enges Netz aus Knicks strukturiert. Viele dieser Wallhecken sind historisch gewachsene Biotope und stehen unter besonderem Schutz. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz und sind zugleich ein bedeutendes Landschaftsmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert.

Wentorf bei Hamburg: Verantwortung für ein wertvolles Naturgut

Auch in Wentorf bei Hamburg spielen Knicks eine zentrale Rolle im Ortsbild und im örtlichen Naturschutz. Die Gemeinde engagiert sich aktiv für den langfristigen Erhalt dieser charakteristischen Strukturen. Damit Knicks ihre ökologische und landschaftliche Funktion behalten können, benötigen sie eine fachgerechte und regelmäßig wiederkehrende Pflege. Auf dieser Internetseite informiert die Gemeinde Wentorf transparent über aktuelle und geplante Grünpflegemaßnahmen, Hintergründe der Knickpflege sowie laufende Projekte im Gemeindegebiet. 

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