Vorsicht im Umfeld von Eichen: Gemeinde Wentorf bei Hamburg gibt Hinweise zum Eichenprozessionsspinner
In der Gemeinde Wentorf bei Hamburg wurden an mehreren Stellen Nester des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Betroffen ist derzeit der Bereich Ostring/Am Feldrand. Im Südring liegt ein weiterer Verdachtsfall vor.
Die Gemeinde hat die bekannten Bereiche auf öffentlichem Grund mit Hinweisschildern versehen und veranlasst die fachgerechte Entfernung der Nester durch eine beauftragte Fachfirma, sofern von ihnen eine unmittelbare Gefahr ausgeht.
Der Eichenprozessionsspinner kann durch seine Brennhaare gesundheitliche Beschwerden wie Hautreizungen, Juckreiz oder Atemwegsbeschwerden verursachen. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, betroffene Bereiche zu meiden und Raupen sowie Gespinste keinesfalls zu berühren.
Folgende Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden:
- Befallsbereiche möglichst meiden
- Raupen und Gespinste nicht berühren
- In betroffenen Gebieten nicht auf den Boden setzen oder legen
- Empfindliche Hautbereiche möglichst bedecken
- Nach möglichem Kontakt Kleidung wechseln und duschen
- Kleidung bei mindestens 60 °C waschen
- Bekämpfungsmaßnahmen ausschließlich durch Fachfirmen durchführen lassen
Auf Privatgrundstücken sind die jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer für notwendige Maßnahmen verantwortlich.
Die Gemeinde bittet darum, weitere Verdachtsfälle zu melden. Hinweise können möglichst mit Foto per E-Mail an ordnung@wentorf.de gesendet werden.
Da nicht alle Nester sofort entdeckt werden können und Brennhaare auch nach längerer Zeit noch wirksam sein können, wird empfohlen, insbesondere den unmittelbaren Bereich um Eichen mit Vorsicht zu betreten.