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14.07.2026

Gemeinde Wentorf bei Hamburg zeichnet Gewinnerbeiträge des Umweltpreises 2026 aus

Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2026 ausgezeichnet. Der erste Preis wurde in diesem Jahr geteilt. Jeweils 400 Euro erhalten das Projekt „Regentonne“ der Schulhofrangerinnen und Schulhofranger der Offenen Ganztagsschule sowie der Beitrag „Solarparkplätze“ von Hendrik Schmiechen.

Mit dem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis würdigt die Gemeinde das Engagement junger Menschen für den Umwelt- und Klimaschutz.

Insgesamt wurden vier Beiträge eingereicht. Neben den beiden ausgezeichneten Projekten beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Entsiegelung und Umgestaltung einer Fläche vor dem Jugendzentrum Prisma sowie mit dem Thema Knickpflege.

Regentonne der Schulhofrangerinnen und Schulhofranger

Die Schulhofrangerinnen und Schulhofranger der OGS überzeugten die Jury mit ihrem Projekt „Regentonne“. Das Projekt zeigt, wie Kinder bereits in jungen Jahren an Umwelt- und Klimaschutz herangeführt werden und selbst praktische Verantwortung übernehmen können.

„Was für eine tolle Truppe an Schülerinnen und Schülern und was für tolle Erzieherinnen und Erzieher, die dieses Projekt möglich machen. Es ist großartig zu sehen, wie viele Schülerinnen und Schüler im Offenen Ganztag daran beteiligt sind und wie viele einzelne Projekte hier realisiert werden. Ein toller Start für noch junge Schülerinnen und Schüler, sich mit dem Thema Umwelt und dessen Schutz auseinanderzusetzen“, erklärte Jurymitglied Britta Buhck von der Buhck-Stiftung.

Auch Rolf Eichhorst von der Klimaschutzinitiative Sachsenwald hob die Wirkung des Projekts hervor: „Die Schulhofranger zeigen vorbildlich, was von uns allen für den Umwelt- und Klimaschutz direkt umsetzbar ist, und entfalten dadurch eine starke Breitenwirkung in der Stadtgesellschaft.“

Solarparkplätze von Hendrik Schmiechen

Den zweiten Teil des ersten Preises erhielt Hendrik Schmiechen für seinen Beitrag „Solarparkplätze“. Seine Idee verbindet die Nutzung bereits versiegelter Flächen mit der Gewinnung erneuerbarer Energie. Die detaillierte Ausarbeitung und die kreative Beschäftigung mit einer konkreten Lösung überzeugten die Jury.

„Es ist wirklich beeindruckend, mit wie viel Liebe zum Detail und Kreativität sich diese Einreichung mit einer konkreten Lösung auseinandergesetzt hat. Daraus kann noch Großes entstehen“, sagte Britta Buhck.

Engagement junger Menschen sichtbar machen

Der Wentorfer Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 21 Jahren mit einem Bezug zu Wentorf bei Hamburg. Teilnehmen konnten Einzelpersonen, Schulklassen, Schülergruppen, Projektgruppen und Teams.

Die Beiträge wurden unter anderem nach ihrem Ideenreichtum, den Möglichkeiten einer praktischen Umsetzung, dem Engagement der Beteiligten, ihrer Öffentlichkeitswirkung, ihrer Übertragbarkeit und ihrem Bezug zu Wentorf bewertet.

Die eingereichten Projekte zeigen, wie vielfältig sich junge Menschen mit Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen. Dabei wird deutlich, dass nachhaltige Entwicklung nicht nur durch große Konzepte entsteht, sondern auch durch konkrete Ideen und Maßnahmen im direkten Lebensumfeld.

Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihre Kreativität, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr Engagement. Der Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis soll auch künftig junge Menschen darin bestärken, eigene Ideen zu entwickeln und ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten.

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